Ezra Favory Perle Elfes -*30.04.201

Ezra lebt seit dem 19.02.2015 zusammen mit ihrer Lipizzaner Freundin Evita und einigen anderen Warmblütern und Ponys auf einem Resthof im Norden Deutschlands, in der Wesermarsch am Jadebusen.

Zurzeit misst sie 158 cm Zollstock Maß, gemessen während eines perfekten Seitengangs frei auf der Weide. Sie war sich wohl nicht ganz sicher, ob der Zollstock nicht doch sehr gefährlich sein könnte. Es könnte also durchaus etwas mehr oder etwas weniger an Höhe sein.

Mademoiselle ist einem alten Habsburger Adelsgeschlecht entsprungen, sie weiß das auch. Ihre Gunst muss man sich verdienen. Geschenkt bekommt hier niemand etwas. Kommen ihr unbekannte Personen zu Besuch, hält sie sich im Hintergrund und schickt erst einmal die Freunde vor. Aus der zweiten Reihe heraus kann sie Unbekannte am besten kategorisieren. Ausrufe wie: „Oh, Evita ist ja schöööön! Ach so Ezra, ja die ist auch ganz süß“ steckt sie ohne mit der Wimper zu zucken weg. Falls jemand meinen sollte, dass sie das nicht verstehen würde, hätte dieser jemand sich sicher getäuscht. Dieses Pferd hat eine gute Menschenkenntnis und sie hat ihr Studium „Mensch“ noch lange nicht abgeschlossen!

Ezra hat einen leicht arroganten Gesichtsausdruck, das liegt an ihrem Rammskopf und den höher liegenden seitlich angelegten Augen. Und sie hat sehr gerne eine kleine Falte über den Nüstern. Im Moment ist sie recht mollig, denn sie steht ganztägig auf der Weide. Sie wird ein Pferd mit begrenztem Weidegang werden, da sie ein sehr barocker und schwerer Typ ist. Ihr Hals ist hoch angesetzt und sie trägt ihren Kopf sehr hoch.

Ezra ist ein ernsthaftes und freundliches Pferd, solange sie mit dem ihr gebührenden Respekt behandelt wird. Wird sie das nicht, kann sie sehr ärgerlich werden. Das steigert sich zu 

Wutausbrüchen mit Drohgebärden wie Zähne blecken und Ansteigen. Außerdem ist sie leicht beleidigt und sehr nachtragend. Dieser Zustand hat erfahrungsgemäß schon 3 Tage angehalten.

Ezra ist eine Genießerin: sie frisst für ihr Leben gern und verteidigt ihr Futter rigoros. Dass man höflich abwarten muss, bis das Futter vom Menschen frei gegeben wird, musste sie erst lernen.

Mähnenkamm und Schweifrübe kratzen ist das Größte für Ezra. Dabei macht sie ihr allerschönstes Wohlfühlgesicht und findet kein Ende. Sie dreht mir das Hinterteil zu, rückt ganz dicht an mich heran und wartet, dass ich mit dem „Schweifrübenkratzen“ beginne.

Ezra hat mich adoptiert. Ich bin mittlerweile ihre Bezugs-und Vertrauensperson, worüber ich mich sehr freue.